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Stabsichtigkeit

Astigmatismus (griech: a = nicht, stigma = (Brand-) Fleck, also etwa Brennpunktlosigkeit), Stabsichtigkeit, auch Hornhautverkrümmung bezeichnet in der ophthalmologischen Optik eine besondere Brechungseigenschaft des Augapfels bei der die von Objektpunkten, d. h. von kleinsten betrachteten Details ausgehenden Lichtstrahlen sich nicht in einem Punkt auf der Netzhaut wiedervereinigen, sondern dort in einem Bereich, meist einer Strecke (deswegen "Stabsichtigkeit") abgebildet werden. Beim Astigmatismus wird ein parallel zur optischen Achse in den Augapfel einfallender Lichtstrahl abhängig von seiner mit der optischen Achse gebildeten Einfallsebene unterschiedlich stark gebrochen. Der Gegenbegriff sphärisch beschreibt einen Augapfel, dessen optische Brechkraft unabhängig von der Einfallsebene des Lichtstrahls ist (für physikalische Einzelheiten siehe auch Astigmatismus (Optik))

Beim Astigmatismus lassen sich in der Regel eine Einfallsebene mit maximaler und eine mit minimaler Brechkraft angeben. Die Brechkraftdifferenz zwischen diesen beiden Ebenen wird als Stärke des Astigmatismus bezeichnet. Den Winkel der Einfallsebene zur Horizontalebene nennt man Achse. Beim menschlichen Augapfel ist ein Astigmatismus mit einer Stärke von bis zu 0,5 dpt normal.
Astigmatische Abbildung [Bearbeiten]

Während bei der sphärischen Abbildung einer unendlich entfernten, punktförmigen Lichtquelle ein Brennpunkt entsteht, der als das (scharfe) Bild der Lichtquelle bezeichnet wird, entstehen bei der astigmatischen Abbildung zwei Brennlinien, nämlich eine im Brennpunktabstand der Einfallsebene mit der maximalen Brechkraft und die andere im Brennpunktabstand der Ebene mit der minimalen Brechkraft. Die Achse dieser beiden Brennlinien liegt jeweils senkrecht zur erzeugenden Ebene. In der Mitte zwischen den beiden Brennlinien wird die punktförmige Lichtquelle als Kreisscheibe abgebildet, die umso kleiner ist, je näher die beiden Brennlinien beieinander liegen, d. h. je geringer die Stärke des Astigmatismus ist. Den Ort dieser Kreisscheibe auf der optischen Achse nennt man den Kreis kleinster Verwirrung. Diese astigmatische Abbildung kann mittels eines sturmschen Konoids aufgezeichnet werden.
(Quelle Wikipedia Febr. 2008)

Astigmatische Abbildung

Während bei der sphärischen Abbildung einer unendlich entfernten, punktförmigen Lichtquelle ein Brennpunkt entsteht, der als das (scharfe) Bild der Lichtquelle bezeichnet wird, entstehen bei der astigmatischen Abbildung zwei Brennlinien, nämlich eine im Brennpunktabstand der Einfallsebene mit der maximalen Brechkraft und die andere im Brennpunktabstand der Ebene mit der minimalen Brechkraft. Die Achse dieser beiden Brennlinien liegt jeweils senkrecht zur erzeugenden Ebene. In der Mitte zwischen den beiden Brennlinien wird die punktförmige Lichtquelle als Kreisscheibe abgebildet, die umso kleiner ist, je näher die beiden Brennlinien beieinander liegen, d. h. je geringer die Stärke des Astigmatismus ist. Den Ort dieser Kreisscheibe auf der optischen Achse nennt man den Kreis kleinster Verwirrung. Diese astigmatische Abbildung kann mittels eines sturmschen Konoids aufgezeichnet werden.
(Quelle Wikipedia Febr. 2008)