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Übersichtigkeit

Bei Weitsichtigkeit kann man nahe Objekte schlechter sehen als weiter "entferntere" Objekte.

Bei der umgangssprachlich Weitsichtigkeit genannten Übersichtigkeit, Hyperopie oder Hypermetropie ist der Augapfel im Verhältnis zur Brechkraft der optischen Einrichtung des Auges zu kurz. Dies führt dazu, dass die Bildlage (Brennpunkt) für optisch unendlich weit entfernte Objekte bei entspanntem (nicht akkommodiertem) Auge nicht in der Netzhautebene, sondern (virtuell) dahinter ist. Die Hyperopie ist eine Form der axialen Ametropie. Sie ist vor allem genetisch bedingt. Während zahlreiche Formen von angeborenen Missbildungen des Augapfels mit Hyperopie einhergehen, stellt die Hyperopie allein keine Erkrankung, sondern eine Variante der normalen Augenentwicklung dar.
(Quelle Wikipedia Febr. 2008)

Hyperopie, Akkomodation und Presbyopie

Eine niedrige oder mittelgradige Weitsichtigkeit wird in der Regel durch Verstärkung der Brechkraft der Augenlinse (Akkommodation) unwillkürlich so ausgeglichen, dass sie vom betroffenen Menschen zunächst nicht bemerkt wird. Solange also ein beschwerdefreies Sehen in Ferne und Nähe möglich ist, braucht eine Hyperopie nicht korrigiert zu werden.

Die Fähigkeit zur Akkommodation nimmt jedoch mit zunehmendem Lebensalter ab und erreicht abhängig vom Grad der Hyperopie meist zwischen dem 35. und 45. Lebensjahr einen Wert, der zum scharfen Sehen, zunächst in der Nähe und später auch in der Ferne, nicht mehr ausreicht. Diese physiologische Alterssichtigkeit (Presbyopie) macht sich so früher bemerkbar als bei Menschen ohne Hyperopie. Wenn durch die nachlassende Akkommodationsleistung der Linse Probleme in der Nähe auftreten, bewirkt die Korrektur der Hyperopie zunächst eine Verbesserung des Nahsehens, aber auch eine generelle Entlastung der Akkommodation – auch beim Blick in die Ferne. Später, bei weiter zunehmender Presbyopie, wird eine zusätzliche Nahkorrektur erforderlich.
(Quelle Wikipedia Febr. 2008)